Hintergrund - das Handbuch zu Werten und Deutungsrahmen

Um die Welt nachhaltiger, gerechter und demokratischer zu machen, brauchen wir vernetzte, dauerhafte und handlungsfähige Bürgerbewegungen.

 

Solche Bewegungen lassen sich nicht aufbauen, indem man an Ängste, Habgier oder den Egoismus im Menschen appelliert. Wie wir auf dieser Seite zeigen werden, bringen solche Beweggründe oberflächliche und kurzlebige Formen des Engagements hervor und erweisen sich oft als kontraprofuktiv, indem sie Wertvorstellungen festigen, die eigentlich das soziale und ökologische Bewusstsein aushöhlen.

 

Wie lassen sich also Lösungen für unsere dringendsten Probleme finden: die weitverbreitete andauernde Armut, den Klimawandel, Isolation und Einsamkeit, Menschenrechtsverletzungen, Ungleichheit, den Rückgang der Biodiversität? Proteste und Massenbewegungen haben wieder und wieder ihre Fähigkeit bewiesen, verfestigten Machtstrukturen entgegenzutreten und neue politische und soziale Realitäten zu schaffen. Aber was für Werte sind es, die solche Bewegungen fördern oder hemmen? Welche Werte haben das Entstehen unserer heutigen sozialen Normen und Institutionen begünstigt, und was hat wiederum diese Werte geformt?

 

Die intrinsischen, sozusagen innerlichen Werte zu fördern - Selbstwertgefühl, Fürsorge, Naturverbundenheit und andere - bringt dauerhaften Nutzen. Indem wir die Bedeutung dieser Werte und ihrer Deutungsrahmen  - der Denk- und Kommunikationsmuster, in denen sie auftreten und sich ausdrücken - erkennen. Und indem wir untersuchen, wie unser Handeln diese Werte stärkt oder schwächt und indem wie sie gemeinsam kultivieren, können wir möglicherweise eine mitfühlendere Gesellschaft und eine bessere Welt schaffen.

 

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Die gemeinsame Sache - Ein Handbuch zu Werten und Deutungsrahmen
D27_Common Cause_Handbook_DE(1).pdf
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Nur ein bisschen reinlesen? Hier sind die wichtigsten Kapitel online verfügbar: